Saft Fakten und Mythen: Fruchtsaft genießen ohne Halbwissen
Fruchtig, süß und erfrischend – ein gutes Glas Fruchtsaft gehört für viele zum Alltag einfach dazu. Doch wer sich bewusster ernähren möchte, stößt schnell auf widersprüchliche Aussagen:
Ist Fruchtsaft gesund? Enthält er Zuckerzusatz? Und ist naturtrüber Apfelsaft wirklich besser als klarer?
In unserem zweiten Teil von „Saft Fakten und Mythen“ räumen wir mit Halbwissen auf – ehrlich, verständlich und mit einem Augenzwinkern. Egal, ob du deinen Tag mit einem Orangensaft startest oder nach dem Workout nach einer fruchtigen Erfrischung suchst: Hier bekommst du die Antworten, die wirklich zählen.
Ehrliche Insights: Was stimmt – und was nicht?
Rund um Fruchtsaft kursieren viele Mythen. Zeit, sie zu entlarven
Mythos 1: Fruchtsaft enthält immer zugesetzten Zucker
Fakt: Echter 100-%-Fruchtsaft enthält keinen zugesetzten Zucker. Das schreibt sogar die EU vor. Der enthaltene Zucker stammt ausschließlich aus der Frucht selbst.
Mythos 2: Fruchtsaft kann Wasser und Obst ersetzen
Fakt: Saft liefert Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, aber kaum Ballaststoffe. Er ergänzt eine ausgewogene Ernährung – ersetzt aber weder Wasser noch frisches Obst.
Mythos 3: Jeder Saft ist gleich gesund
Fakt: Sorte, Herkunft und Verarbeitung machen den Unterschied. Frisch gepresste Säfte können etwas mehr hitzeempfindliche Vitamine enthalten, sind aber nicht automatisch „besser“. Auch 100-%-Säfte aus Direktsaft oder Konzentrat sind natürliche und hochwertige Optionen.
Mythos 4: Fruchtsaft ist immer deutlich gesünder als Softdrinks
Fakt: Im Vergleich zu Limo punktet Saft mit Vitaminen und Pflanzenstoffen. Beim Zuckergehalt können sich beide jedoch ähneln – deshalb gilt: Genuss in Maßen.
Mythos 5: Naturtrüber Apfelsaft ist kalorienärmer
Fakt: Naturtrüber Saft enthält mehr Polyphenole und minimale Mengen an Ballaststoffen. Der Zucker- und Kaloriengehalt ist jedoch fast identisch mit klarem Saft.
Do’s & Don’ts für bewussten Saftgenuss
✅ Do’s
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Genieße Saft bewusst und in kleinen Portionen.
Ernährungsexpert:innen empfehlen etwa 150–200 ml pro Tag – idealerweise zu einer Mahlzeit. -
Achte auf die Zutatenliste: „100 % Frucht“ ist entscheidend.
Dann enthält der Saft ausschließlich den natürlichen Fruchtzucker (Fruktose). -
Probiere Schorlen – sie sind erfrischend und zuckerärmer.
Wasser bleibt die beste Wahl. Saft ist ein Genussmittel, kein Basisgetränk.
❌ Don’ts
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Verwechsle Fruchtsaft nicht mit Fruchtnektar oder -getränken.
Diese haben einen geringerer Fruchtanteil, oft Wasser & Zuckerzusatz -
Trinke Saft nicht über den ganzen Tag verteilt.
Säfte sind keine Durstlöscher, sondern ein Genussmittel. -
Überschätze seinen Nährwert im Vergleich zu ganzen Früchten.
Schneide dir zu jeder Mahlzeit ein wenig Obst auf, das hat die meisten Vitamine.
Qualität schmeckt man
Wer Fruchtsaft bewusst genießen möchte, sollte nicht nur auf den Fruchtanteil achten, sondern auch auf Herkunft, Verarbeitung und Geschmack. Hochwertige Marken setzen auf ausgewählte Früchte und schonende Verarbeitung – so wie beispielsweise ernteglück, die für natürlichen Fruchtgeschmack ohne unnötige Zusätze stehen.
Fazit: Saft ist Genuss – kein Ersatz
Fruchtsaft ist kein Gesundheitswunder, aber auch kein Teufelszeug. Als Teil einer ausgewogenen Ernährung kann er wertvolle Nährstoffe liefern – solange du auf Qualität achtest und Maß hältst.
Wasser bleibt die Basis. Saft setzt Highlights.
Und genau so sollte er auch behandelt werden: als bewusster Genussmoment im Alltag.
Hinweis:
Die in diesem Beitrag empfohlenen Produkte waren zum Zeitpunkt der Erstellung Teil unseres Sortiments. Da sich unser Angebot stetig weiterentwickelt, kann es vorkommen, dass einzelne Artikel inzwischen nicht mehr verfügbar sind. Wir beraten Sie gern zu passenden Alternativen in unseren Märkten. Finden Sie Ihre Filiale hier.